DLV-Hochschultage erweisen sich als nachhaltig und wegweisend

wb-dlv - (26.11.2015) Unter dem Motto „Leichtathletik neu entdecken“ fand am Wochenende am Institut für Sportwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen ein Hochschultag statt. Gekommen waren 40 Teilnehmer – Studierende aus Göttingen und bevorzugt Übungsleiter aus Niedersachsen. Die NLV- und DLV-Referenten Hendrik Voss, Dominic Ullrich und David Deister führten gemeinsam durch das Programm.

Zumeist als Angebot der DLV-Jugendlehre finden Leichtathletik-Hochschultage im Bundesgebiet seit dem Jahr 2000 statt. Inzwischen ein- oder mehrmalig an den Uni-Standorten in Berlin, Flensburg, Frankfurt am Main, Gießen, Greifswald, Kassel, Kaiserslautern, Kiel, Mainz, Marburg, Münster, Potsdam, Regensburg und Rostock. In der Regel sind diese das Ergebnis des Zusammenwirkens von Universität, Landesverband und dem nationalen Dachverband DLV.

Stimmen der Mitwirkenden vom Hochschultag in Göttingen:

Catharina Witte, Studentin:
Bisher habe ich nur in der Theorie von der Kinderleichtathletik gehört und konnte mir die Umsetzung nur bedingt vorstellen. Das hat sich durch die Teilnahme am Hochschultag stark geändert, da wir selber viel in den Praxisphasen erproben konnten. Auch für meine spätere Tätigkeit in der Schule als Sportlehrerin habe ich einige interessante Anregungen erhalten.

Laurin Forstreuter, Student:
Meine anfängliche Skepsis gegenüber der Kinderleichtathletik als aktiver Leichtathlet wie auch als Trainer, die anscheinend noch in einem Großteil der Leichtathletik-Sportverbände innewohnt, konnte ich mühelos abschütteln. Umso mehr ist es mir ein Anliegen, hier Aufklärung zu verschaffen. Und zwar nicht im Auftrag des DLV, sondern im Auftrag der Leichtathletik, um für den Erhalt und hoffentlich für ein Wachstum dieses Sportes zu sorgen.

Jan-Gideon Stockhusen, Student:
Viele neue Methoden und Techniken haben wir kennengelernt, um die Leichtathletik mit Spaß und Spielen zu vermitteln. Darüber hinaus haben wir das Wettkampfsystem der Kinderleichtathletik am eigenen Leibe ausprobieren können und erfahren, welches Potential in diesem liegt. Bei den ganzen Einblicken, vergisst man auch mal schnell, dass Samstag ist.

Dr. Daniel Großarth, Leichtathletik-Dozent:
Solche Veranstaltungen sind wichtig, da so der Austausch zwischen Verbänden und den sportwissenschaftlichen Instituten aufrechterhalten wird. Die universitären Einrichtungen können die Studierenden, die Absolventen und die Übungsleiter in unmittelbar örtlicher Nähe teils besser erreichen als auf sich allein gestellte Verbände. Dadurch können ganz neue Impulse entstehen.

Dominic Ullrich, DLV-Jugendlehre:

Nicht erst seit der Initiative der pädagogischen Offensive des DLV in 2013, stellen wir die Mehrperspektivität der Grundlagensportart Leichtathletik immer wieder heraus. Wir vermitteln Bildung im, durch und zum Sport und nehmen die gesellschaftliche Verantwortung an. Bei unserer Bewegungsvermittlung dreht es sich ausdrücklich auch um die Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen. Und um Kulturvermittlung - nämlich die Weitergabe der Sportart Leichtathletik.

David Deister, DLV







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