Magere Ausbeute in Dortmund – Neele Eckhardt, Fabian Dammermann und Anna-Lena Freese setzten einzige Höhepunkte

jg - (20.02.2018) Die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen am 17. und 18. Februar in Dortmund fielen aus niedersächsischer Sicht recht dürftig aus. Ohne Topathleten wie Ruth Sophia Spelmeyer, Eike Onnen oder Annika Roloff sprangen am Ende zwei Podiumsplatzierungen für Niedersachsen heraus.

Neele Eckhardts Deutscher Meistertitel im Dreisprung blieb die einzige erfreuliche Leistung in den technischen Disziplinen. In der ausverkauften Dortmunder Leichtathletikhalle war bereits nach dem ersten Durchgang klar, wer sich Deutschlands Dreisprung-Krone in der Halle aufsetzen durfte. Neele Eckhardt sprang direkt in ihrem ersten Versuch auf satte 14,13 Meter. Dies bedeutete eine neue persönliche Hallenbestleistung für die Göttingerin und das Ticket für die Hallenweltmeisterschaften im britischen Birmingham vom 1. bis 4. März. Derzeit belegt sie mit ihrer neuen Hallen-Bestweite den neunten Platz in der Weltjahresbestenliste. Wir sind gespannt und drücken die Daumen!

Langsprinter Fabian Dammermann (LG Osnabrück), welcher Anfang des Monats erstmals in der Halle die 48-Sekunden Marke knackte, bestätigte über die 400-Meter seine Topform und lief zur Freude seines Trainers Anton Siemer in 48,55 Sekunden auf einen starken dritten Platz. Alexander Juretzko (Hannover 96) wurde Sechster in 48,46 Sekunden (B-Finale).

Den dritten Höhepunkt aus der Sicht Niedersachsens ersprintete Anna-Lena Freese (FTSV Jahn Brinkum) über die 60 Meter. Die in Hannover lebende Athletin von Landestrainer Björn Sterzel konnte sich im Halbfinale mit einer Saisonbestleistung von 7,45 Sekunden für das Finale qualifizieren, in welchem sie dann als Sechste die Ziellinie überquerte (7,49 sec.). Jasmin Wulf (VfL Lingen) erzielte im Halbfinale eine neue Hallenbestleistung (7,60 sec.), konnte sich damit jedoch nicht für das Finale qualifizieren.

Ganz knapp verpasste auch Xenia Rahn (MTV Hanstedt) das Finale über die 60-Meter Hürden. Ihr fehlte am Ende nur eine einzige Hundertstelsekunde zum Finaleinzug (8,52 sec.).

Über die Kurzsprintdistanz von 60 Metern erreichten bei den Männern die beiden Wölfe Johannes Breitenstein (6,91 sec.) und Richard von Behr (6,92 sec.) das Halbfinale. Danach war jedoch Schluss für die Beiden.
 
Nach zahlreichen Disqualifikationen oder Wechselfehlern in der bisherigen Hallensaison kam die Staffel vom VfL Eintracht Hannover bei den Deutschen Meisterschaften ohne Probleme ins Ziel. Für Robert Wolters, Dominique André Arndt, Lennard Kolter und Benjamin Küch reichten am Ende 1:31,97 Minuten für den sechsten Platz.

Bei den Staffelentscheidungen der Frauen belegte die Startgemeinschaft Team Niedersachsen den achten Platz (1:40,98 Minuten) und der TSV Wehdel den neunten Platz (1:44,68 Minuten).


Weitere Platzierungen:

Hanna-Marie Studzinski (Eintracht Hildesheim): 7. Platz über 200 Meter in 25,07 Sekunden

Svenja Pingpank (Hannover Athletics): 7. Platz über 1500 Meter in 4:34,11 Minuten

Lisanne Rieker (LG Göttingen): 7. Platz im Dreisprung mit 12,36 Meter

Jasmin Wulf (VfL Lingen): 8. Platz über 200 Meter in 25,34 Sekunden

Louis Knüpling (TSV Asendorf): 8. Platz im Dreisprung mit 14,55 Meter




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