Ein Niedersachse in London

um-as - (09.07.2018) Am kommenden Samstag/Sonntag, 14./15,. Juli wird im Londoner Olympiastadion erstmals der Athletics World Cup ausgetragen. Bei dem neuen Format handelt es sich um einen Acht-Länder-Kampf mit Teams aus Großbritannien, Frankreich, die USA, China, Südafrika, Polen, Jamaika und Deutschland.

Der Bundesausschuss Leistungssport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nominierte am letzten Donnerstag ein Team aus erfahrenen Leistungsträgern und jungen U23-Talenten. Die Nominierung der 44 Athletinnen und Athleten erfolgte unter Berücksichtigung der bevorstehenden Saisonhöhepunkte, den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg (20. bis 22. Juli) sowie den Europameisterschaften in Berlin (7. bis 12. August).

Die niedersächsischen Farben im deutschen Team vertritt Fabian Dammermann (LG Osnabrück). Der frischgebackene Deutsche U23-Meister über 400 m, der zudem sein Vereinsteam in Heilbronn zu Bronze führte, wurde als derzeit viertschnellster deutscher Langsprinter (46,70 sec) von unserem leitenden Landestrainer Edgar Eisenkolb in dessen Funktion als Bundestrainer 400 m Männer vorgeschlagen. Der 20-jährige Lehramtsstudent der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster wird in London aller Wahrscheinlichkeit nach mit Johannes Trefz (München), Patrick Schneider (Fürth) und Torben Junker (Dortmund) die deutsche Staffel bilden. Ziel der Viertelmeiler ist es, sich mit einer guten Zeit für einen Start bei der Heim-EM in Berlin zu empfehlen.

Für Fabian und seinen persönlichen Trainer Anton Siemer ist es der fünfte internationale Einsatz nach dem Hallenländerkampf der U20 2016,. den U20-Weltmeisterschaften 2016 (Platz 5 mit der DLV-Staffel), den World Relays auf den Bahamas 2017 (Platz 14 mit der DLV-Staffel) sowie der U23-Europameisterschaft 2017 (Platz 4 mit der DLV-Staffel).

„Die Osnabrücker Leichtathletik freut sich über Fabians Nominierung. Hier werden ganz viele mitfiebern und die Daumen drücken, damit sich Fabian mit einer starken Leistung für einen Start in Berlin empfiehlt und seine positive Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen kann“, fasst Anton Siemer die Stimmung vor Ort zusammen.



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