Eike im Finale

red./ur. - (09.08.2018) Auf die niedersächsischen Athleten und Athletinnen bei der EM in Berlin ist Verlass. Topfit auf den Punkt erreichte nach Neele Eckardt und Imke Onnen auch Eike Onnen (Hannover 96) das Finale der Männer im Hochsprung. 2,25 m reichten dem Niedersachsen für den Endkampf. Ein toller Erfolg auch für die NLV-Landestrainerin Astrid Fredebold-Onnen, die Tochter Imke und Sohn Eike in die Endkämpfe coachte.

Diese Flugshow machte schon in der Qualifikation Spaß. Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) riss das Berliner Publikum mit einer blitzsauberen Vorstellung – und natürlich seiner spektakulären Sprungtechnik – von den Sitzen. Jede Höhe, einschließlich der 2,25 Meter, die zum Einzug ins Finale reichten, meisterte der Hallen-WM-Dritte im ersten Versuch.

Auch Eike Onnen (Hannover 96), der Bronzemedaillengewinner der EM 2016, schaffte es wieder, sich auf den Punkt auf diese EM vorzubereiten. Nach kleiner Verletzungsproblematik, die ihn zur Absage bei den Deutschen Meisterschaften zwang, präsentierte er sich hier in gute Form – nach 2,25 Meter im zweiten Versuch und dem Einzug ins Finale entlud sich die Anspannung in einem lauten Jubelschrei.

Eike Onnen (Hannover 96):
Der Wettkampf lief gut, die Kulisse hat mir noch zusätzlich geholfen. Ich denke noch nicht ans Aufhören. Solange es noch auf einem guten Niveau geht, genieße ich es, immer noch hoch springen zu können. Es ist schön, dass ich mit meiner Schwester Imke hier sein kann. Davon profitiere ich auch.

Quelle: leichtathletik.de


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