Helga Fricke geb. Henning verstorben

(Foto H. Johr)
um-hj - (20.12.2018) Mit Helga Fricke, geb. Henning, verstarb am 11. Dezember 2018 eine äußerst erfolgreiche 400 Meter-Läuferin der 1960er Jahre. Die gebürtige Laatzenerin wurde 81 Jahre alt.

Helga Henning begann ihre leichtathletische Karriere in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre beim SV Eintracht Hannover. Sie wechselte 1961 zu Hannover 96 über. Ab 1964 startete sie noch für mehrere Hamburger Vereine. Zwischen 1962 und 1968 nahm sie an 17 Länderkämpfen teil. Die sympathische Athletin war 1968 Olympiateilnehmerin in Mexico-City. Dort lief sie über 400 Meter in Vor-, Zwischen- und Endlauf in 53,5, 53,3 und 52,8 Sekunden jeweils deutche Rekorde. Im Finale belegte sie Platz sieben. 1962 und 1966 kam sie bei den Europameisterschaften auf den Plätzen vier und fünf ein. Bei den 1. Europäischen Hallenspielen im Jahre 1966 - aus ihnen gingen die Hallen-Europameisterschaften hervor - gewann sie den 400 Meter-Wettbewerb. 1962, 1963, 1966 und 1968 wurde sie auf ihrer Spezialstrecke deutsche Meisterin.

Helga Henning war seit 1971 mit dem auf nationaler Ebene erfolgreihen Langstreckler Wolfgang Fricke verheiratet.



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