Medaillenregen für den NLV in Neubrandenburg

ur - (04.02.2019)  Die weite Fahrt zu den Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in der Halle von Neubrandenburg hat sich für die Athleten und Athletinnen des NLV gelohnt. Zehnmal standen sie ganz oben auf dem Siegerpodest, neunmal gewannen sie die Silbermedaille und sechsmal gab es Bronze. Dazu „hagelte“ es jede Menge Bestleistungen.


Bei den Männern zählte Haftom Weldaj (TSV Pattensen) über 3000 m zu den ganz überlegenen Gewinnern. Er gewann in neuer Bestzeit von 8:22,32 Minuten vor Marvin Dierker (LG Osnabrück) in 8:35,62 Minuten. Aber auch dieses Ergebnis bedeutete für den Wahlberliner im Trikot der LG Osnabrück eine persönliche Steigerung. Über die 1500 m lautete das Ergebnis dann umgekehrt. Marvin Dierker wurde in 3:54,65 Minuten norddeutscher Vizemeister, Haftom Weldaj lief als Vierter in 3:58,13 Minuten über die Ziellinie. Marvin Dierker verpasste in diesem Rennen die Norm für die Hallen-DM um 65 hundertstel Sekunden. Ein kleiner Wermutstropfen, der die Freude ein wenig trübte.


Vizemeister über die 60 m der Männer wurde auch Johannes Breitenstein (VfL Wolfsburg) in 6,85 Sekunden ebenso wie Jannis Gercken (TSV Wehdel) über 60 m Hürden in 8,63 Sekunden. Auf dritten Rängen landeten Monte Knaak (LG Göttingen) über 200 m in 22,72 Sekunden, Nils-Henrik Meyer (LG UnterlüßFaßbergOldendorf) über 400 m in 50,22 Sekunden und Louis Knüpling vom TSV Asendorf, der sich im Dreisprung auf 14,71 m steigerte.


Bei den Frauen zeigte Luna Bulmahn (VfL Eintracht Hannover) über 200 m, dass sie auf dem Weg in die deutsche Spitze ist. Sie gewann das Finale in 24,09 Sekunden. Auch wenn Luna Bulmahn auf ihre Spezialstrecke, die 400 m, verzichtet hatte, gewann eine Vereinskameradin aus Hannover. Mit einer neuen Bestleistung von 57,19 Sekunden siegte Michelle Janiak. Quantitativ schwach besetzt war der Hochsprung der Frauen. Umso mehr kann der Erfolg von Lale Eden (Hannover 96) bewertet werden, die bis zu ihrer Siegeshöhe von 1,84 m fehlerlos geblieben war. Auch wenn Neele Eckhardt die Hallensaison abgesagt hat, siegte im Dreisprung eine Vereinskollegin. Thea Schmidt (LG Göttingen) gewann den Wettbewerb mit 12,61 m. Annika Roloff (MTV 49 Holzminden) auf dem Siegerpodest zu sehen, ist kein ungewohntes Bild. Nur die Disziplinen haben gewechselt. Über 60 m Hürden gewann sie den Titel in 8,49 Sekunden, in ihrer neuen „Spezialdisziplin“, den Dreisprung, steigerte sie sich auf 12,46 m (4.Rang). Die Medaillenausbeute bei den Frauen komplettierte Merle Homeier (VfL Bückeburg) mit 6,11 m im Weitsprung und dem Vizetitel.


Ohne Sieg blieben die Niedersachsen in der Altersklasse der MJ U20. Aber eine Silbermedaille erlief sich Jonas Just (LG Osterode) über 1500 m in 4:08,33 Minuten und Bronze über 800 m in 1:58,30 Minuten. Ein dritter Rang auch für Adrian Stender von VfL Eintracht Hannover über 60 m Hürden in 8,52 Sekunden.


Viermal ganz oben auf dem Siegerpodest standen Athletinnen aus Niedersachsen in der Altersklasse WJ U20. Die erfolgreiche Mehrkämpferin Lara Siemer (Rukeli Trollmann) setzte sich über 200 m in 24,83 Sekunden durch, während Anne Gebauer die Dominanz von VfL Eintracht Hannover über die 400 m Distanz bestätigte. Sie siegte in 57,68 Sekunden. In konstanter Form präsentierte sich auch Henrike Rieper (LG Kreis Nord Stade) mit 1,73 m im Hochsprung. Staffelerfolge gab es über die 4 x 200 m. Gold holte hier das Quartett von VfL Eintracht Hannover in 1:41,71 Minuten vor der StG Hannover/Heide in 1:42,84 Minuten. Silber ging in dieser Altersklasse noch an Kira Wittmann (SV Quitt Ankum) im Dreisprung mit 12,66 m und im Kugelstoßen an Apolline Mekok (Rukeli Trollmann) 9,55 m. Schnellste Niedersächsin über 60 m war Lilli Böder (VfL Eintracht Hannover) als dritte des Finales in 7,72 Sekunden.



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